Gefunden werden ohne SEO-Plugin
In anderen Systemen ist Suchmaschinenoptimierung ein Plugin mit Ampelfarben. Im CMF ist sie weitgehend Bauart – und der Rest ist Textarbeit, für die kein Werkzeug hilft.
Was von selbst entsteht
Vier Dateien erzeugt das System, ohne dass du sie pflegst: die sitemap.xml mit allen veröffentlichten Seiten, eine robots.txt, ein feed.xml für den Blog – und llms.txt, die maschinenlesbare Kurzfassung deiner Website für Sprachmodelle.
In jeder Seite stecken außerdem ein Canonical-Link gegen doppelte Adressen, die Meta-Description aus dem Seiten-Kopf und Open-Graph-Angaben, damit ein geteilter Link in Messengern und sozialen Netzen mit Titel und Bild erscheint. Die Sprache steht am html-Element.
Was nicht drin ist
Ehrlichkeitshalber: Strukturierte Daten gibt es nicht. Kein application/ld+json, keine Schema.org-Auszeichnung für Artikel, Produkte oder Veranstaltungen. Für die meisten Websites ist das folgenlos – wer aber Rezepte, Termine oder Produktbewertungen als Sonderdarstellung in den Suchergebnissen möchte, braucht sie und muss sie derzeit von Hand in einen html-Block schreiben.
Ebenfalls nicht vorhanden: eine automatische Bewertung deiner Texte. Keine Ampel, kein Keyword-Zähler. Das ist Absicht.
Was wirklich an dir liegt
Der Titel und die Beschreibung jeder Seite. Beides steht im Seiten-Kopf, beides landet unverändert in den Suchergebnissen – die Beschreibung ist der einzige Text, den du dort selbst formulierst. Zwei Sätze, die sagen, was auf der Seite steht, schlagen jede Schlagwortsammlung.
Dann die Adressen: Der Slug einer Seite sollte lesbar sein und sich nicht mehr ändern. Und die internen Links – Seiten, auf die von nirgendwo verwiesen wird, findet auch niemand.
Was es mit der vierten Datei auf sich hat, steht im Beitrag llms.txt erklärt: Die robots.txt der Maschinen-Ära.