So wurde das CMF maschinenlesbar
Das CMF ist nicht an einem Tag maschinenlesbar geworden, sondern in Etappen. Jede davon hat eine Frage beantwortet: Was braucht ein Agent, ein Suchsystem oder ein KI-Assistent, um eine Website zu verstehen – und um sie zu pflegen, ohne etwas kaputt zu machen?
Lesen und Schreiben
Maschinen haben es auf Websites mit zwei Dingen schwer. Beim Lesen müssen sie den Inhalt aus Navigation, Layout und Skripten herausschälen. Beim Schreiben müssen sie eine Oberfläche bedienen, die für Menschen gebaut ist. Das CMF löst beides mit derselben Idee: Inhalte haben eine feste, offene Struktur, und für jede Aufgabe gibt es einen direkten Weg dorthin.
Die Etappen
Jede Seite ist eine Liste typisierter Blöcke in einer JSON-Datei. Die REST-API liest und schreibt genau diese Struktur: Ein Agent schickt dasselbe Objekt zurück, das er bekommen hat. Mit 1.2 kamen fertige CSS-Klassen und Custom CSS per API dazu.
Die Suche liest eine search-index.json, die bei jeder Änderung neu entsteht und öffentlich abrufbar ist. Importe prüfen Schema und Seiten-IDs, bevor sie schreiben – ein fehlerhafter Import richtet weniger an.
Wer .md an eine Adresse hängt, bekommt den Inhalt ohne Layout. Die llms.txt dient als Wegweiser, feed.xml meldet neue Beiträge, und JSON-LD sagt Suchsystemen, was eine Seite ist.
Karten, Tabellen, FAQ-Listen und Hero-Bereiche bekamen einheitliche Klassen. Wer per API Seiten baut, greift zu dokumentierten Bausteinen, statt Inline-Styles zu erfinden.
Security-Header und ein Filter für Link-Adressen härten die Ausgabe. Das Kontaktformular ist seit 1.15 ein Block wie jeder andere – ein Agent legt es mit derselben API an wie einen Absatz. Die CSP ist seit 1.16 per site.json erweiterbar.
Updates lassen angepasste Dateien stehen, und Speichervorgänge aus Admin, API und Formularen laufen nacheinander – wichtig, wenn Menschen und Agenten gleichzeitig arbeiten. Breadcrumbs zeigen die echte Hierarchie, FAQ-Listen werden zu FAQPage-Daten, und das Standard-Passwort muss sofort ersetzt werden.
Selbst nachprüfen
Nichts davon musst du glauben. Die llms.txt dieser Website listet alle Seiten und Beiträge mit Links auf ihre Markdown-Fassung. Diesen Beitrag gibt es als reines Markdown, und die README_MASCHINEN.md ist die Kurzreferenz, mit der ein Agent die API bedient. Die News-Beiträge vom 15. September 2026 sind komplett über diese API entstanden.
Was offen bleibt
Die llms.txt ist ein Vorschlag, kein verbindlicher Standard – ob ein Anbieter sie auswertet, entscheidet er selbst. Revisionen gibt es nicht: Ein falscher API-Aufruf ersetzt eine Seite, und nur ein Backup holt sie zurück. Einsendungen, Benutzer und das System-Update erreichst du nicht per API, sondern nur im Admin.
Wie das im Alltag aussieht, zeigt die Seite zum Maschinen-CMS.